Geeignet für Führungskräfte sowie für alle sozialen Einrichtungen (Pflegeheim, Behinderteneinrichtungen, Schulen, Kindergärten, mobile soziale Dienste, Krankenhäuser, Rettungsdienste) aber auch Eltern, Erziehungsberechtigte, Menschen, die mit Menschen arbeiten wie z.B. Polizei, Feuerwehr und alle Interessierten – Dauer der Kurse nach Bedarf gestaltbar.
Sina Lederle
Workshops & Fortbildungen

Stress- und Emotionsregulation wirksam anwenden
Sie führen oder begleiten Menschen, die immer wieder in starke Anspannungszustände und emotionale Überforderung geraten, erleben sich hier oft hilflos und wünschen sich eine Erweiterung Ihrer professionellen Handlungsmöglichkeiten?
Nach einem selbst erlebten Burnout und anschließender eigener, tiefer Auseinandersetzung mit den Themen Stress- und Emotionsregulation, wurde für mich das Erfahren, Verstehen und Kennenlernen der Wirkweise unseres autonomen Nervensystems ein augenöffnender Schlüssel im Umgang mit Stress und intensiven Emotionen. Mit diesem Hintergrundwissen ist es, allein durch Wahrnehmung und durch sehr einfache körperorientierte Übungen möglich, uns selbst und andere in Belastungssituationen hilfreich zu unterstützen, anzuleiten und zu begleiten.
Inhalte der Fortbildung können:
1.
der Selbstfürsorge für Führungskräfte / Personal / Erziehungsberechtigte dienen
2.
professionelle Begleitung durch Pädagog:innen / Pfleger:innen für Klient:innen / Schüler:innen oder Kindern ermöglichen
3.
direkt mit den Klient:innen / Schüler:innen oder Kindern durchgeführt werden.
Die Fortbildung kann je nach Bedarf und Trainingswunsch derzeit folgende Formate bieten:
a.
2- Stunden Format: Erste Selbsterfahrung und grober Überblick über die Zusammenhänge und Wirkweise unseres autonomen Nervensystems.
b.
4- Stunden Format: Selbsterfahrung und vertiefter Überblick über die Zusammenhänge und Wirkweisen unseres autonomen Nervensystems.
c.
8- Stunden Format: (auch als 2x4- Stunden gesplittet möglich) Selbsterfahrungsübungen, vertiefter Einblick in das Nervensystemwissen mit gezieltem Training, so dass die Teilnehmer:innen selbst verschiedene Regulationsübungen flexibel und möglichst passgenau für die Klient:innen anleiten können.
Gern können nach vorheriger Absprache auch individuelle Wünsche integriert oder berücksichtigt werden und Formate abgewandelt werden. Für Einrichtungen, die das Wissen auch selbst für Ihr Klientel anwenden wollen, werden mind. das 4- Stunden Format empfohlen.
Autismus – Fortbildung
„Menschen mit Autismus Spektrum Störung (ASS) verstehen und begleiten.“
Welche Erklärungsansätze gibt es für das Phänomen ASS? Wie wirkt sich eine ASS im Leben von betroffenen Personen aus? Was hat eine veränderte Wahrnehmung mit dem Verhalten zu tun? Wie können wir den Alltag konkret hilfreich mit und für Menschen mit ASS gestalten?
Wir setzen gemeinsam die Forschungsbrille auf, erkunden unsere Wahrnehmung und versuchen kleine Einblicke und Verständnis für Menschen mit Autismus Spektrum Störung zu erhalten, um daraus Folgerungen für einen hoffentlich verständnisvolleren und gelingenderen Umgang im Miteinander zu finden.
Menschenbild und Haltung
Immer häufiger wird es notwendig, dass ungelerntes Personal in pädagogischen Kontexten eingesetzt wird und auch bei geschultem Fachpersonal ist es aus Erfahrung immer wieder sehr wertvoll, sich mit den Themen „Menschenbild und Haltung“ bewusst auseinanderzusetzen, um ein respektvolles und wertschätzendes Miteinander mit den Klient:innen aber auch in den Teams zu fördern. Zudem bieten diese Aspekte eine wichtige Grundlage für professionelle Teambesprechungen.
In dieser Fortbildung erfahren Sie praktisch und auch mit theoretischem Hintergrundwissen unterfüttert, was mit den Begriffen „Menschenbild und Haltung“ gemeint ist, was es mit Zuschreibungen auf sich hat und welche Rolle unsere Wahrnehmung im Miteinander hat. Durch verschiedene spielerische Übungen können Sie sich selbst, Ihren eigenen Haltungen, Zuschreibungen und Wahrnehmungen bewusster werden und diese ggfs. verändern und anpassen. Insbesondere für Schulbegleitungen und pädagogische Teams empfohlen.
Was ist eine geistige Behinderung?
In dieser Fortbildung erfahren Sie, was man unter einer sogenannten „geistigen Behinderung“ versteht, wie sich diese auf die betroffenen Menschen auswirken kann und was für einen gelingenden Umgang wichtig ist. Je nach Zeit-Möglichkeiten können wir hier verschiedene Selbsterfahrungsübungen einbauen, die es Ihnen erleichtern, sich in die Rolle von einem Menschen mit geistiger Behinderung hineinzuversetzen.
(für fachfremdes und auch nicht päd. Qualifiziertes Personal – z.B. Fahrer-Schulung für Schüler:innen oder Erwachsenentransporte oder auch für Lehrerfortbildungen im Bereich Inklusion sowie für Schulklassen ab der 4. Klasse aller Schularten)
Umgang mit herausforderndem Verhalten
(nervensystemische Sicht und verbale Deeskalation)
Sie haben immer wieder mit herausfordernden Verhaltensweisen Ihrer Schüler:innen / Klient:innen zu tun und wünschen sich hier mehr Sicherheit und konkretes Handwerkszeug im Umgang damit?
In dieser Fortbildung erfahren Sie den Zusammenhang des herausfordernden Verhaltens mit den jeweilig beteiligten Nervensystemen und wie wichtig Ihre co-regulierende Funktion dabei ist. Sie erlernen praktisch die Methode der verbalen Deeskalation und werden dies auch in Situationstrainings erproben und üben.
Resilienz - Innere Stärke aufbauen und Trainieren
Was ist Resilienz im Sinne einer psychischen Widerstandskraft? Welche Faktoren unterstützen die Entwicklung von Resilienz bei Kindern und bei Erwachsenen? Was hat unser autonomes Nervensystem im Umgang mit Stress und Resilienz zu tun? Mit welchen konkreten Übungen kann ich Stress und Emotionen regulieren und meine Regulationsfähigkeit trainieren? Was sind die Grenzen von Resilienz? Erkunden Sie Ihre eigene Resilienz und lernen Sie auch für Ihr Klientel, auf was Sie achten können und im Alltag konkret anwenden können, um die Resilienz Ihrer Klientinnen und Klienten zu fördern.
Emotionen neu verstehen, begleiten und regulieren
Der Umgang mit Gefühlen und Emotionen stellt nach wie vor für viele Erwachsene aber auch für Kinder und Menschen mit Entwicklungsverzögerungen eine riesige Herausforderung im Alltag dar. Den meisten Menschen fehlten in ihrer Kindheit Rollenvorbilder im Umgang mit Gefühlen. Verdrängen oder hilfloses Ausagieren meist zum Entsetzen und in der Überforderung anderer gehören nach wie vor zum Repertoire im Umgang mit Gefühlen. Doch es gibt inzwischen heilsamere, bewusstere und gesündere Umgangsformen, die sich erlernen lassen und die insbesondere im Umgang und der Begleitung mit Kindern und Menschen mit Einschränkungen hilfreich sind. Hierzu zählt auch das wertvolle Wissen, welche Bedeutung und Kraft in den Hauptgefühlen verbunden ist. Lernen Sie für sich und v.a. im Umgang mit Ihrem Klientel und anderen Menschen einen neuen, wertvollen Umgang mit ihren Gefühlen.
Preise
2 Stunden
250 Euro
4 Stunden
500 Euro
8 Stunden
950 Euro
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